Zukunftswerkstatt: Von der Kritik zur Umsetzung
1. Einstieg. Thema vorstellen, die drei Phasen erklären und die Regel für jede Phase deutlich machen: In der Kritik wird nicht verteidigt, in der Phantasie wird nicht bewertet, in der Realisierung wird nicht mehr geträumt. (20 Min.)
2. Kritikphase. Alles aufschreiben, was an der jetzigen Situation stört. Eine Karte pro Punkt, kein Kommentar, keine Diskussion, keine Begründung. Danach die Karten an der Wand zu Bündeln sortieren und den drei oder vier größten Bündeln einen Namen geben. (90–120 Min.)
3. Phantasiephase. Dieselben Bündel, jetzt umgedreht: Wie sähe es aus, wenn das Problem weg wäre? Geld, Regeln und Erwachsene spielen jetzt keine Rolle. Kleingruppen bauen, zeichnen oder spielen ihr Bild und stellen es vor. Wer ‘das geht doch gar nicht’ sagt, wird freundlich an die Regel erinnert. (90–120 Min.)
4. Übergang. Alle Wunschbilder hängen nebeneinander. Jede und jeder klebt drei Punkte auf das, was am wichtigsten ist. (20 Min.)
5. Realisierungsphase. Die zwei bis drei stärksten Bilder werden geprüft: Was davon geht sofort, was geht mit Hilfe, was geht gar nicht und warum. Hier kommt die Person aus dem Haus oder der Gemeinde dazu und antwortet ehrlich. (90–120 Min.)
6. Umsetzungsplan. Pro Vorhaben ein Blatt: Was genau, wer macht es, bis wann, was wird gebraucht, wer muss zustimmen. Erster Schritt mit Datum. (45 Min.)
7. Abschluss. Der Plan wird vorgelesen und bleibt im Haus hängen. Termin für das erste Nachschauen wird gleich festgelegt. (20 Min.)